Wir lösen Materialprobleme bei maritimen Beschichtungen

WRETEC bietet Leistungen von der Fehler-Analyse, über Prozessentwicklung, bis zur Untersuchung von Korrosionsproblemen oder die Qualitätskontrolle der verarbeiteten Materialien. Unser Service wendet sich an Werften, Yachteigner, Farbenhersteller, Versicherungen und andere Anwender im Superyachtsektor, die sich mit den Korrosionsschutz und maritimen Beschichtungen beschäftigen.

News

Aktuelle Meldungen rund um WRETEC

Videoproduktion in Hamburg

20. Mai 2018

Der neue Star bei WreTec, der Tochtergesellschaft von WREDE Consulting, ist ein hoch auflösendendes 3-D-Mikroskop. Mit seiner spektakulären...

Warum korrodiert beschichtetes Aluminium schneller als...

12. April 2018

Alumnium ist in der maritimen Industrie als Leichtbauwerkstoff weit verbreitet. Wenn der direkte Kontakt mit anderen Metallen vermieden...

Wretec zieht um!

07. Dezember 2016

Liebe Kunden, liebe Freunde, das Wretec-Büro bezieht am 14. Dezember 2016 neue Räume. Wir bitten um Verständnis, falls es mit der...

Suche und Idendifikation von Gründen für Beschichtungsschäden

17. Mai 2018

WreTec mit neuem elektronischen 3D-Mikroskop

Mängel einer Beschichtung zu sehen ist das Eine, deren Ursachen zu erkennen das Andere. WreTec, ein Tochterunternehmen von Wrede Consulting, setzt jetzt ein hochauflösendes, mobil einsetzbares Mikroskop ein, das im nicht sichtbaren Bereich ermittelt.

Dieses Gerät wäre der Star jeder Serie über Gerichtsmediziner. Mit ihrem neuen elektronischen 3D-Mikroskop stellen die WreTec Wissenschaftler Oberflächenschäden glasklar dar – in einer Auflösung, die weit außerhalb des wahrnehmbaren Bereichs liegt. Kleinste Details werden lichtstark bis zu 6000fach vergrößert und dreidimensional als Bild oder Video dargestellt.

„Mit diesen hoch auflösenden Bildern können wir beweisen, was bisher nur vermutet wurde“ erklärt WreTec Geschäftsführer Jan Reygers: „damit dringen wir bei der Analyse von Yachtbeschichtungen in völlig neue Dimensionen vor.“

Schäden können mit dem hochauflösenden Gerät nicht nur sichtbar gemacht, sondern vor allem auch deren Ursachen ermittelt werden. „Ein abgeplatzter Klarlack kann vor Ort so genau untersucht werden, dass wir herausfinden können, ob der Applikateur zwischen den einzeln Lackschichten auch geschliffen hat. Und ob die erreichte Rauhtiefe ausreichend war“ sagt Reygers: „ aber auch andere Beschädigungen der Oberfläche können damit dargestellt und zugeordnet werden.“ Also zum Beispiel, ob der Lack beim Waschen zerkratzt wurde oder ob eine verschmierte Schicht Politur die Oberfläche verschandelt.

Vor allem bei Millionen teuren Garantiefällen, Nachbesserungen und Zweifeln über das korrekte Reparaturkonzept sind solche Erkenntnisse immens wichtig. “Wir können nicht nur herausfinden, welcher Fehler vorliegt, sondern auch was dafür verantwortlich war und wie er behoben werden kann“ so Jan Reygers weiter. „Entscheidend ist: wir sind mit dem Mikroskop mobil, d.h. wir können – egal wo – ohne große Vorbereitungen vor Ort untersuchen. Echtzeitdarstellungen ermöglichen klare Entscheidungen.“

Die Einsatzmöglichkeiten des Gerätes sind dabei so vielfältig wie die bei Beschichtungen auftretenden Probleme. „Wir können mit dem 3D- Mikroskop Untersuchungen vor Ort machen, die bisher großflächige Probenentnahmen nötig machten und zeitaufwändigen Laboranalysen vorbehalten waren“ ergänzt Pavel Jeljakin, Materialwissenschaftler bei WreTec. „Schon nach dem Strahlen von Stahl oder Aluminium können minimale Rückstände nachgewiesen werden, die zu Korrosion und großflächigem Aufblühen der nachfolgenden Beschichtung führen. Das ist gerade bei lackiertem Aluminium ein häufig unterschätzter und bisher völlig unsichtbarer Fehler.“

Aber auch Staubeinschlüsse, unvollständig gemischte Materialien, Airpockets oder zerstörte Mikroballoons im Spachtel sind eindeutig nachzuweisen. Ganz abgesehen von Maintenancefehlern durch falsches Waschen oder Polieren, die eindrucksvoll dargestellt werden können.

Dafür kann das sensible Gerät an nahezu jeder Stelle an Bord aufgestellt werden: „ wir können Yachten nicht nur im Dock oder weltweit an ihren Liegeplätzen untersuchen – wenn nötig auch an jedem Ankerplatz, den die Wretec-Experten erreichen können.“

Die Aufhängung der mobilen Optiken haben die WreTec-Experten an einem 25 Tonnen schweren Mockup entwickelt, das bei ihnen zu Ausbildungs- und Testzwecken auf dem Hof steht. „Diesen Luxus haben bestimmt nur die Wenigsten“, lacht Jan Reygers.

Da profitiert WreTec natürlich von der Mutterfirma Wrede Consulting, die mittlerweile zu den weltweit führenden Paint Consultants im Superyachtbereich zählt. Für deren CEO Kay Wrede ist der Einsatz des elektronischen 3 D-Mikroskops eine logische Folge seiner über 30jährigen Erfahrung: „ das Gerät ist für uns Surveyor ein Traum! Bis jetzt scheitern Diskussionen an der mangelnden Beweisbarkeit – damit ist jetzt Schluss!“

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Wretec - Mikroskop Video